SPD/UWG-Gruppe: Stärkung der Sportförderung im Landkreis Osnabrück

Die SPD/UWG-Gruppe im Kreistag des Landkreises Osnabrück setzte sich wie schon in den letzten Jahren wieder für eine nachhaltige Stärkung der Sportförderung ein. In einem aktuellen Antrag für den Haushalt 2026 beantragte sie, die bewährte Unterstützung für Sportvereine auszubauen und an neue gesellschaftliche Anforderungen anzupassen.

„Die Sportförderung hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst wirkungsvoll erwiesen“, sind sich Jutta Olbricht, Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, und Andreas Timpe, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, einig. „Mit gezielten Zuschüssen konnten wichtige Projekte realisiert werden – von Qualifizierungsmaßnahmen über die Förderung von Freiwilligendiensten im Sport bis hin zur Anschaffung lebensrettender Defibrillatoren und der Unterstützung junger Talente“, erklärt Timpe.

Vor dem Hintergrund des ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruchs auf ganztägige Förderung (GaFöG) gewinnt auch die Rolle des Sports im schulischen Alltag weiter an Bedeutung. Der organisierte Sport ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer ganzheitlichen Förderung von Kindern. Der Kreissportbund arbeitet bereits intensiv daran, gemeinsam mit den Vereinen tragfähige und nachhaltige Konzepte für die Umsetzung in den Schulen zu entwickeln. Um diese wichtige Arbeit zu sichern und weiter auszubauen, beantragte die SPD/UWG-Gruppe, die Sportförderung im Haushalt 2026 mit 250.000 Euro auszustatten und diesen Betrag dauerhaft zu verstetigen. Darüber hinaus verweist die Gruppe auf die geplante Erhöhung der Übungsleiterpauschale ab dem 1. Januar 2026 von 3.000 auf 3.300 Euro jährlich. „Diese Anpassung ist ein wichtiges Signal der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen“, betont Silke Depker, Kreistagsabgeordnete der SPD-Kreistagsfraktion. Konsequenterweise müsse auch der Zuschuss des Landkreises für Übungsleiterentgelte entsprechend angepasst werden.

Die SPD/UWG-Gruppe beantragte daher zusätzlich, die Zuschüsse für Übungsleiterentgelte ab 2026 im Rahmen der bisherigen Berechnungssystematik um zehn Prozent zu erhöhen und ebenfalls dauerhaft fortzuführen.

„Sportvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Gesundheit und die Entwicklung junger Menschen. Diese Arbeit verdient verlässliche Unterstützung“, so Olbricht abschließend.

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