Was für private Haushalte gilt, sollte auch auf Kreisebene konkret geregelt sein: Der sparsame und nachhaltige Umgang mit Wasser.
Auf Initiative der SPD/UWG-Gruppe hin bekommt der Grund- und Trinkwasserschutz nun eine höhere Priorität. Wie bereits im März vom Kreistag verabschiedet, legt die Kreisverwaltung jetzt konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung im Landkreis Osnabrück vor. Gleichzeitig werde für eine verbesserte Datenerhebung und Steuerung gesorgt, lobt Karl-Georg Görtemöller, umweltpolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe, die Umsetzung seiner Forderung aus dem Frühjahr.
Mit der Unterstützung von Beregnungsverbänden und einem Monitoring der Wasserentnahmen werden notwendige organisatorische Strukturen geschaffen. Zudem soll eine Machbarkeitsstudie dafür sorgen, Schwachstellen zu analysieren. „Dadurch werden die bestehenden Versorgungsstrukturen auf den Prüfstand gestellt,“ zeigt sich Görtemöller zufrieden.
Zur Finanzierung und Durchführung der beschriebenen Maßnahmen werden beim Land Niedersachsen entsprechende Förderanträge gestellt.