Man nehme landesbedeutsame Buslinien, zentrale Umsteigehaltestellen, eine Anbindung an die NordWestBahn, feste und Bedarfshaltestellen und ein digitales Buchungssystem und erhält eine nachhaltige Mobilität für den ländlichen Raum.
Anhand einer eindrucksvollen Präsentation erläuterte die Referatsleiterin für Wirtschaftsförderung, Mobilität und Tourismus aus Vechta, Frau Nicole Bramlage, das Mobilitätsangebot für den Raum Oldenburger Münsterland, das bereits 2015 als nachahmenswertes Modell ausgezeichnet worden ist.
„Ein beeindruckendes Beispiel, wie es laufen kann,“ urteilt Jutta Olbricht, Vorsitzende der SPD-Kreistagfraktion. „Davon ist der ÖPNV im Landkreis Osnabrück aktuell noch meilenweit entfernt.“ Auch die anderen Anwesenden aus dem Arbeitskreis Planen und Bauen der SPD/UWG-Gruppe versuchten, dass sogenannte moobil+-System aus dem Raum Vechta mit dem ÖPNV des Landkreises Osnabrück zu vergleichen: „Obwohl die beiden Landkreise unterschiedlich strukturiert sind und ungleiche Voraussetzungen vorliegen, drängt sich schon die Frage auf, warum es im Nachbarlandkreis im Bereich Anrufbussystem einen so großen Vorsprung gibt,“ so Volker Beermann aus Georgsmarienhütte.
Es sei wertvolle Zeit verloren gegangen, waren sich die SPD-Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker einig. Dennoch sei man zuversichtlich, denn das Beispiel Vechta zeige, dass auch im ländlichen Raum ein funktionsfähiger ÖPNV Erfolg haben kann, wenn alle an einem Strang ziehen.