Digitalisierung

 Wittke kritisiert Mangel an Ladesäulen am Kreishaus

Gerade mal ein einziger Ladepunkt für E-Fahrzeuge mit einer Ladeleistung von 11 kW ist auf dem Gelände rund um das Kreishaus frei zugänglich. „Das ist zu wenig,“ kritisiert Reinhard Wittke, Mitglied der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag. „Da nützen mir auch die vier Ladesäulen mit 22 kW auf dem Mitarbeiterparkplatz nichts, wenn ich als Besucher bzw. als Kreistagsabgeordneter dort keinen Zugang habe“. Lademöglichkeiten der Akkus für E-Bikes seien erst gar nicht vorhanden.
Die Mobilitätswende sei nur zu schaffen, so Wittke weiter, wenn neben der Förderung von E-Mobilität auch für die notwendige Infrastruktur gesorgt werde. Die Bundesregierung fördert den Kauf von Elektrofahrzeugen bis Ende 2025. Demnach können Interessierte beim Kauf eines E-Fahrzeuges eine Prämie erhalten. Eine zusätzliche "Innovationsprämie" verdoppelt den staatlichen Anteil. Diese gilt für Anträge bis einschließlich 31. Dezember 2021. Höchste Zeit also, seine Hausaufgaben eben auch auf Kreisebene zu machen, fordert Wittke. Dabei sollte ein flächendeckendes Netz an Stromtankstellen in der Region das Ziel sein, was wiederum nur in enger Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und auch mit der Stadt Osnabrück umgesetzt werden könne. „Eine gute Gelegenheit hier eine Vorreiterrolle einzunehmen,“ schlägt Wittke vor. „Um mit dem Trend zu E-Mobilität Schritt zu halten, ist eine Aufstockung der Ladestationen am Kreishaus ein Muss und relativ kurzfristig umsetzbar, wenn man denn will.

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