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 SPD/UWG-Gruppe bedankt sich für zahlreiche Blühwiesen im Landkreis Osnabrück

Um dem Insektensterben entgegenzuwirken muss auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet werden. Gleichzeitig helfen Projekte, bei denen beispielsweise Rasenflächen in mehrjährige Blühwiesen mit heimischem Saatgut umgewandelt werden. Wie umfangreich dies im Landkreis Osnabrück geschieht erfuhren Vertreter der SPD/UWG-Gruppe von Dr. Kai Behnke, dem Initiator des Projektes „Blumiger Landkreis“. Am Beispiel einer von ihm angelegten Blühwiese zeigte der Naturschützer aus Melle den Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, wie viel Betrieb hier auch noch im Herbst herrscht. „Es summt und brummt tatsächlich noch beträchtlich.“ Voller stolz berichtet Behncke, dass es gelungen ist, den bundesweit ersten Blühkorridor von Melle über Bissendorf und Georgsmarienhütte nach Hagen a.T.W. fertigzustellen. Dafür wurden über 180 Blühwiesen mit Maximalabständen von 1600 Meter zueinander angelegt, was eine Fläche von 380.000 m² entspricht. Jürgen Lindemann, umweltpolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe, lobt das Engagement des in Fachkreisen bekannten „Pabst der Blühstreifen“ und erinnert sich , dass man schon im Zuge der Diskussion um die Gewässerrandstreifen, großen Wert auf die Einschätzung von Dr. Kai Behncke gelegt hat. Ein Jeder kann helfen, die Insektenwelt zu schützen, betont Jutta Dettmann, Kreistagsabgeordnete aus Melle. „Egal ob mit oder ohne eigenen Garten: Die Möglichkeiten für uns alle sind groß, auch vor der eigenen Haustür Pflanzen und Insekten zu schützen und zur Artenvielfalt beizutragen.“

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