Digitalisierung

 SPD/UWG beantragen Förderprogramm für Lastenräder

Lastenräder können einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Vor allem in den Bereichen Feinstaub- und Stickoxidminderungen sowie Reduzierung der Lärmemissionen haben sie im Vergleich zum Auto die Nase vorn. Um die Verkehrswende zu fördern haben bereits viele Städte und Landkreise entsprechende Förderprogramme aufgelegt. Diesen Vorbildern folgend soll nun auch der Landkreis Osnabrück die Neuanschaffungen von Lastenfahrrädern und Lastenfahrädern mit Elektrounterstützungen fördern. „Dabei wäre eine Förderhöhe von etwa 500 Euro je Lastenrad bzw. 1.000 Euro je Elektrolastenrad eine vorstellbare Zielgröße“, schlägt Thomas Rehme Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe in dem Antrag vor.
Matthias Pietsch (UWG), Initiator des Antrages, fährt selbst seit neun Jahren ein Original-Lastenrad aus China, das er mit einem Elektroantrieb aus Ungarn nachgerüstet hat. Seitdem transportiert er damit nach eigenen Angaben Getränkekisten, Baumaterial und jede Menge Grünabfall. "Die Ladefläche ist zwar klein, aber nach oben hin offen. Damit kann ich mehr transportieren als in manchem Pkw". Mit einem komfortablen Sessel auf der Ladefläche kam das Rad auch schon als "Brautfahrzeug" zum Einsatz. "Man kann also auch sperrige Güter transportieren - ich meine jetzt natürlich den Sessel", meint Matthias Pietsch schmunzelnd.
Mit der Förderung zur Anschaffung von Lastenfahrrädern bzw. E-Lastenfahrrädern will die SPD/UWG-Gruppe die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, klimafreundlich unterwegs zu sein. „Auch als Alternative zum Zweitwagen können Lastenräder unsere Straßen sauberer und sicherer machen.“

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