Digitalisierung

 UNESCO Global Geopark Terra.vita: Lindemann lobt Engagement und freut sich über Fördergelder

Zur Weiterentwicklung des UNESCO Global Geoparks Terra.vita unterstützt das Land Niedersachsen in den kommenden vier Jahren das Projekt mit 600.000 Euro. Neben der offiziellen Übergabe des Förderbescheides stand auch die Präsentation der drei neuen Autobahnschilder im Vordergrund, die auf der A1, A30 und A33 zukünftig auf den Natur- und Geopark hinweisen sollen. Jürgen Lindemann, umweltpolitischer Sprecher des SPD-Kreistagsfraktion zeigte sich nicht nur erfreut über die hohe Fördersumme, sondern sprach vor allem dem Geschäftsführer von Terra.vita, Hartmut Escher, sein Kompliment aus: „Dass Terra.vita im Landkreis Osnabrück zu einem der aktuell 161 UNESCO Global Geoparks gehört, ist zum großen Teil mit dem Namen des Geschäftsführers Hartmut Escher verbunden. Seinem großartigen Engagement und Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass nun beispielsweise die international bedeutsamen Saurierfährten in Barkhausen weiterentwickelt und einem noch breiteren Publikum nähergebracht werden können.“ Zu den weiteren geplanten Vorhaben, die ein neues und noch breitenwirksames Niveau erreichen werden, gehört laut Hartmut Escher eine Übersichtskarte, die leicht verständlich die erdgeschichtlichen Besonderheiten, die Landschaftsentstehung und Highlights des Geoparks darstellen. Auch der Heimatunterricht in den Schulen soll durch eine neue Information mit dem Titel „Erdgeschichte zum Anfassen“ bereichert werden. „Natürlich streben wir eine Re-Zertifizierung als UNESCO Geopark im Jahr 2023 an.“
Kreisrat Winfried Wilkens stellte in seiner Rede während der Übergabe die besondere Rolle des Naturparks gerade in Coronazeiten heraus. „Uns werden die Informationen und Wanderführer förmlich aus den Händen gerissen. Die Online-Angebote haben in diesem Jahr eine Steigerung von 400 Prozent erfahren.“
Lindemann wünscht Herrn Escher und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Terra.vita weiterhin gutes Gelingen, um die Begeisterung der Bürgerinnen und Bürger für ihre Heimat auch zukünftig noch weiter zu steigern und den Gästen aus dem In- und Ausland die Faszination der Erdgeschichte anhand der Ankumer Höhe, des Wiehengebirges und des Teutoburger Waldes näherzubringen.

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