Mit einem gemeinsamen Antrag der Gruppe SPD/Grüne/Linke im Rat der Stadt Melle untermauern die Meller Ratsmitglieder und Kreistagsmitglieder Andreas Timpe und Gerd Boßmann (beide SPD) die Forderung, das On-Demand-Angebot in Melle über das Jahr 2025 hinaus weiterzuführen. „Bereits in der Märzsitzung des Kreistags hat die SPD/UWG-Gruppe dafür geworben, die Entscheidung über die Zukunft des Lütti in den Kommunen, Bersenbrück, Bramsche und Melle, zumindest noch einmal zu überdenken,“ erläutert Boßmann. „Wir hätten dem Lütti gerne noch eine Chance gegeben.“ Stattdessen hat die Mehrheitskooperation aus CDU, Grüne und FDP im Kreistag dafür gesorgt, dass das Förderprojekt zum 31.12.2025 nicht verlängert wird und somit ausläuft. „Das finden wir Meller sehr schade,“ bedauert Andreas Timpe. Um den On-Demand-Verkehr wenigstens in Melle zu retten, wird die Verwaltung der Stadt nun damit beauftragt, alle Möglichkeiten zur Weiterführung des On-Demand Verkehrs zu prüfen. Ziel müsse es demnach sein, flexible und individuelle Beförderungsmöglichkeiten für die Menschen insbesondere in den Wohngebieten außerhalb der Zentren anzubieten. Es werde weiterhin gefordert, hiesige Bus- und Taxiunternehmen gemeinsam mit Vertretern des Landkreises und der PlaNOS in den Planungsprozess einzubeziehen. Verschiedene Modelle (z.B. Anpassung von Fahrzeiten, Anzahl der Fahrzeuge, Fahrpreise, etc) sollen dabei berücksichtigt werden.
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