Digitalisierung

 Olbricht befürchtet hohen Anstieg des Beratungsbedarfes bei Fragen des Kinderschutzes

Wenn der Regelbetrieb in Schulen und Kitas wieder losgeht, werden die Folgen der Corona-Pandemie erst spürbar. „Für die pädagogischen Fachkräfte eine besonders große Herausforderung, Anzeichen von Kindeswohlgefährdung zu erkennen,“ befürchtet Jutta Olbricht, Vorsitzende des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie im Kreistag. Bereits nach der ersten Welle war ein Anstieg der Fallzahlen zu erkennen gewesen, so Anell Havekost, Leiterin des Osnabrücker Kinderschutz-Zentrums, während eines Treffens mit Vertretern der SPD/UWG-Gruppe im vergangenen Herbst. Aus diesem Grund hat die SPD/UWG-Gruppe im Zuge der Haushaltsberatungen einen Antrag auf erhöhten Zuschuss für das Kinderschutz-Zentrum gestellt, der auch mehrheitlich in der Märzsitzung im Kreistag verabschiedet worden ist. „Wir sind sehr froh darüber,“ so Olbricht, „dass wir einen Beitrag dazu leisten konnten, dass die Arbeit des Kinderschutz-Zentrums auf einem guten Fundament steht.“ Mit den Beratungsangeboten „Dienstags-Impuls Kinderschutz“ und praxisbezogene Fallbesprechungen an jedem dritten Dienstag im Monat wurde bereits auf die erhöhten Bedarfe reagiert. Hierbei handelt es sich um telefonische Hilfestellungen und online-Beratungen, die allen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen bei Fragen zum Kinderschutz zur Verfügung stehen. Nähere Infos sind unter 0541-33036212 oder fortbildung@kinderschutzbund-osnabrueck.de erhältlich.

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