Digitalisierung

 Lager fordert regelmäßige Corona-Tests in Betrieben

Vor dem Hintergrund des Corona-Ausbruchs in der Eisfabrik Froneri in Osnabrück appelliert der stellvertretende Vorsitzende der SPD/UWG-Gruppe, Werner Lager, an die Fürsorgepflicht aller Unternehmen und fordert sie auf, regelmäßige Corona-Tests für ihre Belegschaft durchzuführen.

Bei fast 200 Mitarbeiter der FRONERI Ice Cream Deutschland GmbH wurde das Virus nachgewiesen. Das ist rund ein Drittel der gesamten Belegschaft. Wie ist das Virus in das Gebäude gelangt? Und wie konnte es sich so stark ausbreiten? Für Werner Lager, hauptberuflicher Betriebsratsvorsitzender eines fleischverarbeitenden Unternehmens im Nordkreis, ist der Fall FRONERI ein Beweis mehr dafür, wie wichtig es ist, dass Unternehmer ihre Fürsorgeplicht ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber erfüllen: „Dazu gehört nicht nur eine angemessene Bezahlung, sondern vernünftige Arbeitsbedingungen und eben auch eine sinnvolle Teststrategie in Zeiten einer Pandemie.“ Durch regelmäßige Testungen, sowohl mit PCR-Tests als auch mit Schnelltests, kann eine Infektion identifiziert und vor allem die Ausbreitung im Betrieb verhindert werden. Jeder Betrieb verfügt über einen Arbeitsmediziner. Dieser sei in der Lage Schnelltests durchzuführen bzw. Kolleginnen und Kollegen darin zu schulen, diese Tests vorzunehmen, erläutert Lager. Bei positiven Ergebnissen ist in jedem Fall das zuständige Gesundheitsamt zu informieren, welches dann die nächsten Schritte einleiten und die Nachverfolgung übernehmen. Werner Lager, der auch stellvertretender Landrat und SPD-Kreisvorsitzender im Landkreis Osnabrück ist, appelliert an alle Unternehmerinnen und Unternehmer der Region Osnabrück, eine Teststrategie für ihren Betrieb zu entwickeln. „Ich sehe sie in der Pflicht, für die Gesundheit der Belegschaft Sorge zu tragen und damit Verantwortung für die Gesellschaft insgesamt zu übernehmen.“

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