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 SPD/UWG-Gruppe beantragt Haushaltsmittel für ein Frauenhaus im Südkreis

Die Zahl der hilfesuchenden Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, wird gerade in Zeiten von Quarantäne und Kontaktbeschränkungen nicht weniger - im Gegenteil. Um den steigenden Bedarf an Frauenhausplätzen im Landkreis Osnabrück zu begegnen, beantragt die SPD/UWG-Gruppe wie im vergangenen Jahr finanzielle Mittel in den Haushalt 2021 einzustellen. „Wir brauchen dringend eine Wohnung für hilfesuchende Frauen mit ihren Kindern auch im Südkreis“, betont Anne Christ-Schneider, sozialpolitische Sprecherin der SPD/UWG-Gruppe. Dem Antrag zufolge soll ein Betrag in Höhe von 30.000 Euro in den Haushalt 2021 des Landkreises Osnabrück eingestellt werden, um entweder den Verein Frauenhaus Osnabrücker Land oder einen anderen Träger dahingehend zu unterstützen, eine Wohnung im Südkreis anzumieten und damit zu helfen, ein Frauenhaus zu betreiben. „Zum einen ist eine Unterbringung derzeit für hilfesuchende Frauen mit ihren Kindern aufgrund der Abstandsregelungen schwierig und zum anderen wird ein Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt im Zuge des zweiten Lockdowns erwartet,“ erläutert Christ-Schneider weiter. „Gerade eine 24/7-Sofortaufnahme für in Not geratene Frauen mit ihren Kindern wird im Südkreis dringend gebraucht.“

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