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 SPD/UWG-Gruppe lobt Artenschutz zum Anfassen und Mitmachen

35 Prozent der einheimischen Tierarten in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet. Gründe dafür sind unter anderem die Flächenversiegelung, das Verschwinden von Nieschen im Zuge der Gebäudesanierung und der hohe Anteil überpflegter Flächen.
Welche Maßnahmen jeder einzelne ergreifen kann, um den Artenschwund zu stoppen, erfuhren die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag im Artenschutzhaus der Stiftung für Ornithologie und Naturschutz in Melle. „Mit unserem Besuch dieser ökologischen Bildungsstätte,“ erklärt der ortsansässige Kreistagsabgeordnete Wilhelm Hunting, „möchten wir eine Empfehlung für dieses Haus aussprechen. Uns allen muss es ein großes Anliegen sein, die Natur in unserer Heimatregion zu erhalten.“
Und die Möglichkeiten sind enorm: Sie reichen von einfachen Vogelhäuschen über Nisthilfen für Insekten, Vögel und Fledermausarten bis hin zu integrierten Artenschutzvorrichtungen an der Außenhülle von Gebäuden. In dem komplett aus Holz bestehende Artenschutzhaus präsentiert der Ornithologe Volker Tiemeyer die einzelnen Bereiche: Werkstatt, Präsentations- und Informationsraum und Außenanlage.
Ziel ist es, die Bevölkerung über Möglichkeiten des Artenschutzes in der häuslichen Umgebung zu informieren. Mit dem Konzept des Artenschutzhauses wird dies mit Sicherheit gut gelingen, sind sich die Kommunalpolitiker einig. „Dafür sorgen in Zukunft nicht nur die verschiedenen Maßnahmen wie Workshops, Vorträge und die Betreuung der Gäste wie Schülerinnen und Schüler, Hausbesitzer und Architekten“, lobt Jürgen Lindemann, umweltpolitischer Sprecher der SPD/UWG-Gruppe, „sondern auch das Engagement von Volker Thiemeyer und seinem Team.

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