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 SPD/UWG-Gruppe gibt die Hoffnung auf Förderung von Lastenrädern noch nicht auf – Kreistag entscheidet endgültig am Montag

Mit knapper Mehrheit wurde der Antrag auf Förderung von Lastenrädern noch im Ausschuss für Umwelt und Energie abgelehnt, obwohl sich alle einig waren, dass diese Räder eine sinnvolle Alternative im Straßenverkehr sind. Die Lastenräder können einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, betont Matthias Pietsch (UWG). Er könne eine Initialzündung darstellen zu einem echten Mobilitätswandel. „Auch für Vereine und Verbände könne ein Lastenrad mit oder ohne Elektromotor genauso sinnvoll sein wie für Privat- und Geschäftsleute,“ schlägt Jutta Dettmann (SPD) vor.
Bei einer Neuanschaffung sollen laut dem von der SPD/UWG-Gruppe gemeinsam gestellten Antrag Zuschüsse von 500 Euro bis 1000 Euro möglich sein. Die Bereitstellung der Fördersumme müsste zwar erst im Haushaltsentwurf für 2021 erfolgen, aber der Kreistag müsste mit der Zustimmung des Antrages am kommenden Montag schon jetzt den Startschuss geben. „Die SPD/UWG-Gruppe möchte mit der Förderung von Lastenrädern die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, klimafreundlich unterwegs zu sein,“ wirbt auch der umweltpolitische Sprecher der Gruppe, Jürgen Lindemann, für den Antrag. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit diesem Argument die Mehrheit im Kreistag doch noch überzeugen.“


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