Digitalisierung

 SPD-Kreistagsfraktion fordert Nutzungsmöglichkeit der Sporthallen auch in den Sommerferien

Es ist unumstritten, dass gerade Kinder und Jugendliche von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind: Kitas und Schulen blieben geschlossen und noch immer ist der Sport in den Schulen und Vereinen nur eingeschränkt möglich. Und auch die anstehenden Sommerferien versprechen kaum Abwechslung wie Urlaub oder Ferienangebote. In diesem Jahr ist eben alles anders. Daher fordert die SPD-Kreistagsfraktion die Kreisverwaltung auf, statt die kreisangehörigen Sportstätten zu schließen, um die alljährlichen Renovierungs- und Reinigungsmaßnahmen durchzuführen, diese in den Ferien wenigstens für Kinder und Jugendlich zu öffnen. In dem gleichlautenden Antrag heißt es weiter: „Die Tarifordnung wäre in diesem Zeitraum auszusetzen. Weiterhin möge die Kreisverwaltung die Vereine in Bezug auf die erforderlichen Hygienekonzepte unterstützen.“
Frank Stiller, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport, ist davon überzeugt, dass der Bedarf, die Sportstätten in den Sommerferien für Trainingsmöglichkeiten bzw. Ferienaktionen nutzen zu können, enorm sei. „Mit Öffnung der Hallen und Plätze in der Ferienzeit hätten die Sportvereine hervorragende Möglichkeiten, entsprechende Angebote zu schaffen.“ Da sollte der Landkreis mit guten Beispiel vorangehen. „Für alle anderen Sportstätten, deren Träger die jeweiligen Kommunen bzw. Vereine selbst sind, ist unsere Empfehlung, deren Nutzung auch wenigsten für die Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen“, ergänzt Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag. „Wir gehen stark davon aus, dass viele Sportvereine die Öffnung begrüßen und Projekte entwickeln werden.“

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