Digitalisierung

 SPD/UWG-Gruppe erwirkt Start einer Teststrategie gegen Covid-19 für Senioren- und Pflegeheime

Die Diskussion um die Notwendigkeit einer Testreihe in Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe wurde durch einen gemeinsamen Antrag der SPD/UWG-Gruppe und der FDP/CDW-Gruppe bereits Anfang Mai angestoßen. „Wir freuen uns, dass wir den gesamten Kreistag aufgrund unserer Initiative dazu bewegen konnten, ein noch stärkeres Augenmerk auf die stark vom Corona-Virus betroffenen Einrichtungen zu legen“, zeigt sich Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe über das einstimmige Votum aller Kreistagsmitglieder erleichtert. Wie der Antrag der beiden Gruppen vorsieht, startet der Landkreis nun damit in einem ersten Schritt Testungen an Beschäftigen in Einrichtungen durchzuführen, die keine Symptome zeigen. Mit 3.500 Abstrichen wolle man beginnen. Die Kosten belaufen sich dabei auf rund 210.000 Euro, die der Landkreis Osnabrück erst einmal aus dem beschlossenen Verfügungsrahmen „Corona-Management“ finanzieren wird. Allerdings hoffe man auf eine Rückerstattung durch den Bund. Das entsprechende Gesetz sei Mitte Juni zu erwarten.
Aufgrund der verstärkten Ausbreitung des Corona-Virus in Senioren- und Pflegeheimen sei ein derartig „strategisches Testen“ dringend nötig, erläutert Rehme weiter, um Aufschluss darüber zu geben, ob und wie viele Personen infiziert sind, auch wenn diese noch keine Symptome zeigten. Damit werden in erster Linie ältere Menschen und andere Risikogruppen vor dem Virus geschützt.

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