Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD-Kreistagsfraktion freut sich über zusätzliche Frauenhausplätze im Landkreis Osnabrück

Jetzt ist es offiziell, der Landkreis Osnabrück bekommt voraussichtlich im Jahr 2020 zusätzlich acht Plätze für Frauen und ihre Kinder, die häusliche Gewalt erfahren haben. Die Leiterin des Referats Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Niedersächsischen Sozialministerium, Andrea Frenzel-Heiduk, hatte diese für alle erfreuliche Nachricht im Gepäck. Sollte der Haushaltsentwurf der SPD-geführten Landesregierung wie erwartet vom Landtag so verabschiedet werden, können die acht Plätze im Landkreis Osnabrück um zusätzlich acht Plätze im Jahr 2020 aufgestockt werden.
Auf Einladung der sozialpolitischen Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Anne Christ-Schneider, ist die Referatsleiterin eigens nach Osnabrück gereist und hat mit Vertreterinnen des Frauenhauses in Bersenbrück, Osnabrück und des neuen Vereins „Frauenhaus Osnabrück Land“ und mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung über die aktuelle Situation der Frauenhäuser in Niedersachsen, über Finanzierungspläne und über die zukünftige Bedarfsanalyse diskutiert. „Nachdem die SPD-Kreistagsfraktion Mitte Juni den Antrag für ein zusätzliches Frauenhaus im Südkreis eingereicht hat“, so Christ-Schneider, „wurde prompt gehandelt. Für das Frauenhaus der SKF wurden weitere acht Plätze in Bersenbrück beim Sozialministerium in Hannover beantragt. Für den Haushaltsentwurf 2020 sind diese acht zusätzlichen Plätze angemeldet worden, bestätigt Frau Frenzel-Heiduk. Das freut uns außerordentlich“, zeigt sich Christ-Schneider hoch zufrieden. Der ebenfalls anwesende SPD-Landtags- und Kreistagsabgeordnete, Guido Pott, ist zuversichtlich, dass der Haushaltsentwurf auch so verabschiedet werde und versprach, sich natürlich in Hannover dafür stark zu machen. Auch dürfte die notwendige finanzielle Unterstützung durch den Landkreis, die vom Kreistag verabschiedet werden muss, die erforderliche Mehrheit finden, waren sich die Vertreter der SPD-Kreistagsfraktion einig. Ob der Bedarf für eine weitere Einrichtung im Südkreis dann noch vorhanden sein wird, soll unter anderem durch eine neue Analyse, ein sogenanntes Ampelsystem, das ab September an den Start gehen wird, ermittelt werden. Auf einer Online-Karte pflegen dann die Frauenhäuser kontinuierlich freie Kapazitäten ein. Dadurch soll eine schnellere Vermittlung gewährleistet und die tatsächliche Nachfrage abzulesen sein.

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