Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 Rehme und Lindemann freuen sich über Förderung von Saatgut für mehrjährige Blumenwiesen

Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und dem Verlust der biologischen Vielfalt hat das Kuratorium der Naturschutzstiftung entschieden, den Förderbeitrag für Saatgut mehrjähriger Blumenwiesen in diesem Jahr zu erhöhen. Statt 1.800 Euro wie im Jahr 2018 werden Projekte aktuell mit insgesamt 7.200 Euro im Rahmen der Ausbringung von Saat für blütenreiche Flächen unterstützt. „Ziel ist es, auf mehrjährigen Blühwiesen Nahrungs- und Überwinterungshilfen für Insekten zu schaffen“, so Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe und Mitglied des Kuratoriums. „Großen Wert sollte daher auf eine naturnahe Begrünung mit gebietseigenem Saatgut gelegt werden.“ 42 kg wurden gekauft, das meiste sei schon verteilt worden, heißt es seitens der Naturschutzstiftung und das sei auch wichtig, da die Aussaat für die Saison bereits bis Mitte Mai abgeschlossen sein müsse. Einer der Abnehmer ist auch Kuratoriumsmitglied und Kreistagsabgeordneter Jürgen Lindemann aus Quakenbrück. Als stellvertretender Vorsitzender des Niedersächsisch Westfälischen Anglervereins möchte er in Bippen eine Fläche von 1000 Quadratmeter Uferfläche in ein Blütenmeer verwandeln. „Für mich sind regionale Naturlandschaften ein hohes Gut. Mit jeder einzelnen Blühfläche leisten wir einen Beitrag dafür, die Biodiversität im Landkreis Osnabrück zu erhalten und den Verlust von Lebensräumen zu begegnen.“

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