Exkursion der SPD-Kreistagsfraktion am Silberberg (FFH) in Hagen a. T. W.

 SPD/UWG-Gruppe setzt sich für ein verbessertes Radwegenetz ein

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad für den Weg zur täglichen Arbeit oder treiben Radsport als Hobby. Darüber hinaus ist das Fahrrad mit Elektromotor, das so genannte Pedelec oder E-bike, eine echte klimafreundliche Alternative zum Auto geworden. „Da müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen“, fordert Thomas Rehme, Vorsitzender der SPD/UWG-Gruppe im Kreistag und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Planen und Bauen im Landkreis Osnabrück. Der Landkreis Osnabrück sorgt im Rahmen der jährlichen Aktualisierung der Prioritäten- und Programmlisten für Baumaßnahmen an Kreisstraßen und Radwegen dafür, dass die zu erneuernden bzw. neu gebauten Radwegestrecken, für die der Landkreis zuständig ist, der Reihenfolge nach abgearbeitet werden. Nachdem die Prioritätenliste für das Radwegekonzept 2016 des Landes Niedersachsen fortgeschrieben und auf 11 Maßnahmen erweitert worden seien, seien 2 Jahre keine Investitionsmittel zur Verfügung gestellt worden, erläutert Dr. Winfried Wilkens, Vorstand des Landkreises Osnabrück, während der Ausschusssitzung für Planen und Bauen im Sommer 2018. Auf Nachfrage im Wirtschaftsministerium habe man schriftlich angekündigt, im Herbst mit zwei Maßnahmen zu beginnen. Dies sei allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, so Rehme. „Hier muss dringend mehr gemacht werden.“ Das Beispiel der L79, der Schwagstorfer Str. in Hunteburg, mache deutlich, dass der Radweg hier erhebliche Schäden aufweise und dringend auf einen modernen Standard ausgebaut werden müsse. „Durch die verschiedenen Zuständigkeiten werden die Planungen zusätzlich erschwert“, weiß Rehme aus Erfahrung zu berichten und schlägt vor, mit allen Straßenbaulastträgern ein gemeinsames flächendeckendes Radwegenetz zu planen und umzusetzen.

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